Den ökologischen Zustand des Inn verbessern

Mit der Umsetzung des GKI und der daraus resultierenden Schwallreduktion geht eine Verbesserung des ökologischen Zustands des Inn beziehungsweise seiner Ufer einher. Durch zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen und Rekultivierungen erfolgt eine weitere ökologische Verbesserung des Flusses.

Generell werden alle beanspruchten Flächen nach Abschluss der Arbeiten begrünt, bepflanzt oder aufgeforstet. Darüber hinaus werden verschiedenste Maßnahmen umgesetzt, welche den Inn als Lebensraum langfristig verbessern. Beispiele dafür sind die Anlegung eines Biotops in Maria Stein oder verschiedene Aufweitungen des Innflussbetts, wo langfristig Schotterbänke und Strömungs-Inseln hergestellt und Auwald angelegt werden. Sowohl die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen als auch die Renaturierung werden von einer unabhängigen ökologischen Bauaufsicht überwacht.

Begleitende Ökologische Maßnahmen:

  • Revitalisierung der Aue Panas-ch auf dem Gemeindegebiet von Scuol und Valsot
  • Stauraumgestaltung in Martina
  • Biotop in Maria Stein
  • Bepflanzung und Begrünung beim Krafthaus
  • Innaufweitungen und Nebengewässer mit Schotterbänken

Mit dem Bau des Gemeinschaftskraftwerk Inn nähert sich die Ökologie des Inn einem naturnahen Zustand.

Der Baustellenbereich wird in ein Biotop umgewandelt

Ein Biotop für Maria Stein

In Maria Stein entsteht nach Abschluss der Bauarbeiten ein weitläufiges Biotop. Durch offene Schotter- und Sukzessionsflächen werden unterschiedliche Lebensräume mit permanenten und temporären Gewässern geschaffen. Dort finden Fische und Kleintiere einen geeigneten Lebensraum. Die Umgebung des Biotops wird komplett aufgeforstet, wodurch eine abwechslungsreiche Auenlandschaft entsteht.